Laufende Projekte

Strategien im Umgang mit Fachkräftebedarf.
Good Practice-Recherche in ausgewählten europäischen Ländern

Das Thema Fachkräftebedarf und Strategien zu dessen Deckung beschäftigen einige europäische Länder seit geraumer Zeit. Insbesondere in Deutschland wurden diesbezüglich zahlreiche Maßnahmen und Förderungen in Gang gesetzt und auch die Schweiz ist sehr aktiv in diesem Bereich. Aber auch in Schweden und im Vereinigten Königreich ist das Thema virulent und führt dazu, dass jährlich shortage occupations lists – ähnlich der Mangelberufsliste in Österreich – publiziert werden, die u.a. Personen aus dem Ausland den Arbeitsmarkteintritt erleichtern sollen.

Im Rahmen der Studie im Auftrag des AMS Österreich werden einerseits die Situation in den verschiedenen Ländern (CH, DE, SE, UK) sowie die daraus resultierenden Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs präsentiert und verglichen, andererseits Good Practice-Beispiele zu dessen Deckung – auf regionaler, nationaler, aber auch auf internationaler Ebene, z.B. OECD, Cedefop, ILO – analysiert. Dabei werden neben Fragen nach AkteurInnen, Instrumenten, Methoden und Werkzeugen rund um die Erhebung des Fachkräftebedarfs auch die Präsentation, d.h. entwickelte Online-Informationsplattformen, untersucht. Basierend auf den Ergebnissen werden Perspektiven und Empfehlungen für Österreich aufgezeigt.

Zur Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen.
Good Practice Beispiele für gering Qualifizierte in ausgewählten europäischen Ländern

Seit der Empfehlung des Europäischen Rates zur Validierung von non-formalen und informellen Lernen im Jahr 2012 gibt es in Österreich einige Aktivitäten diese im Rahmen einer nationalen Strategie umzusetzen. Eine interessante Frage dabei ist, ob mittels Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen gering Qualifizierte dabei unterstützt werden können, ihre Arbeitsmarktsituation, die oft durch hohe Fluktuation, geringe Bezahlung, wenig Weiterbildungsmöglichkeiten etc. gekennzeichnet ist, zu verbessern.

Zur Beantwortung dieser Frage werden überblicksmäßig die wichtigsten Rahmenbedingungen (Gesetze, AkteurInnen, Institutionen, Methoden etc.) in ausgewählten europäischen Ländern – Deutschland, Niederlande, Norwegen, Schweiz und Österreich – dargestellt; darauf basierend werden Good Practice Beispiele ausgewählt und vorgestellt, die insbesondere einen Fokus auf gering Qualifizierte haben. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen für mögliche Verbesserungen in Österreich abgeleitet.

Zur Vermittlung und Relevanz von arbeitsmarktrelevanten Grundkompetenzen im BHS-Bereich: Tourismus, Handel, Technik

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich über die Relevanz und den Erwerb von Grundkompetenzen im Bereich der Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS), mit einem Fokus auf den Bereichen Tourismus, Handel und Technik.

Ziel des Projekts ist es:

Neben den Grundkompetenzen – sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Schreib- und Lesekompetenz, für den Alltag erforderliche Rechenkompetenz, für den Alltag erforderliche IT-Kompetenz – wird im Rahmen dieses Projekts ein Fokus auf die Vermittlung und Relevanz von sozialen und personalen Kompetenzen gelegt. Mittels qualitativer Interviews mit BHS-LehrerInnen und -DirektorInnen sowie ExpertInnen werden Informationen zur Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der BHS gesammelt und vergleichend mit den Projekten zu Grundkompetenzen in der Lehre sowie Grundkompetenzen in der BMS gegenübergestellt.

Benchmark Study “Rollout scenarios for the Certified Professional certificates in selected European countries”

Im Prozess des Übergangs zu einer grünen Ökonomie setzt sich das Climate-KIC Projekt zum Ziel, generische Kompetenzen von Fachkräften (auf postgraduate-Niveau) zu validieren und zertifizieren, die in der Lage sind, zum Übergang in eine kohlenstoffemissionsarme Gesellschaft, zu grüner Innovation und grünem Entrepreneurship entscheidend beizutragen. Climate-KIC und das European Institute of Innovation & Technology (EIT) werden im Herbst 2017 die Certified Professional Zertifikate launchen. Die Zertifizierung basiert auf umfassenden Kompetenz-Frameworks im Bereich Transition, Innovation und Entrepreneurship. Der Certified Professional Zertifizierungsprozess richtet sich an ExpertInnen und ProjektmanagerInnen mit akademischer Ausbildung und mehreren Jahren praktischer Erfahrung im Bereich Umwelt bzw. green economy.

Die von WIAB durchgeführte Benchmark Study zielt darauf ab, Informationen zu wichtigen Europäischen Initiativen, nationalen Validationssystemen, Stakeholdern, Gesetzen und Zertifikationsprojekten in ausgewählten europäischen Ländern (FI, FR, GE, ES, HU) zu sammeln. Basierend auf Interviews mit nationalen und internationalen Expertinnen und Inputs nationaler Climate-KIC Partner werden Beispiele guter Praxis definiert und eine Roadmap für den Rollout der Certified Professional-Zertifikate auf nationaler und europäischer Ebene entwickelt.

Beratung Climate-KIC

Climate-KIC und das European Institute of Innovation & Technology (EIT) werden im Herbst 2017 die Certified Professional Zertifikate launchen. Der Certified Professional Zertifizierungsprozess richtet sich an ExpertInnen und ProjektmanagerInnen mit akademischer Ausbildung und mehreren Jahren praktischer Erfahrung im Bereich Umwelt.

WIAB unterstützt Climate-KIC mit seiner Expertise im Bereich Kompetenz-Framework, Lernergebnisformulierung, Definition von Assessmentkriterien, Case Studies und Qualitätsmanagement-Konzepten für die Test- und Pilotphase der Zertifizierung.

Climate-KIC

Aktualisierung von Berufsinformationen des AMS-Berufslexikon (AMS Österreich)

In diesem Projekt ist WIAB für die Informationsrecherche und die Aktualisierung der bestehenden Texte des AMS-Berufslexikon verantwortlich. Es werden zum Beispiel Informationen zu Beschäftigungsmöglichkeiten, Genderaspekten der Berufsausübung, Lehrberufsbetrieben, Berufsbildenden Schulen usw. gesammelt und aktualisiert. AMS-Berufslexikon

RefuSkills (Erasmus+)

Das Projekt zielt auf frühes Kompetenzassessment und erfolgreiche Bildungs- und Berufsberatung für Flüchtlinge ab.

Die wichtigsten Ziele des Projekts sind:

WIAB ist im Rahmen dieses Projekts für die Analyse der Situation von Flüchtlingen sowie einer Sammlung von Beispielen guter Praxis zur Kompetenzdarstellung und -evaluation der Flüchtlinge in den teilnehmenden Ländern (AT, DE, ES, FR, IT, NO, PT, TK) verantwortlich. Weiters ist WIAB für die Qualitätssicherung des Projekts zuständig und setzt in diesem Kontext u.a. einen Qualitätsplan sowie Qualitätskriterien für die Projektumsetzung auf.

Report on refugee situation and good practice examples of policies for recording and evaluating refugees' competences in AT, DE, ES, FR, IT, NO, PT, TK. (PDF)

RefuNEET (Erasmus+/Youth)

Das Projekt zielt auf frühes Kompetenzassessment und effektive Bildungs- und Berufsberatung für junge Flüchtlinge ab, die weder in Aus- und Weiterbildung noch in Beschäftigung sind (NEET).

Die wichtigsten Ziele des Projekts sind:

WIAB ist im Rahmen dieses Projekts für die Analyse und Sammlung von Beispielen guter Praxis zur Kompetenzdarstellung und -evaluation für junge Flüchtlinge in den teilnehmenden Ländern (AT, BG, DE, FR, NO, TK) verantwortlich. Außerdem unterstützt WIAB die Entwicklung von Möglichkeiten zur Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen, z.B. in From von Selbst-Assessment, um die Fertigkeiten und Kompetenzen der jungen Flüchtlinge sichtbar, dokumentierbar und evaluierbar zu machen. Weiters ist WIAB für die Qualitätssicherung des Projekts zuständig und setzt in diesem Kontext u.a. einen Qualitätsplan sowie Qualitätskriterien für die Projektumsetzung auf.

Report on good practice examples and policies for recording and assessing young refugees' skills and competences in AT, BG, DE, FR, NO, TK, UK. (PDF)

PROfessionalising DOMestic housekeepers in Europe (PRODOME; Erasmus+/KA2-SSA)

Das Projekt zielt darauf ab, die Professionalisierung von Haushaltsangestellten durch die Bereitstellung eines gemeinsamen europäischen Curriculums für „Domestic Housekeeper“ zu unterstützen. Das Curriculum wird für zwei Länder in vollem Umfang entwickelt und umfasst sowohl die Bereitstellung von Lehrmaterialien und -ressourcen als auch die Entwicklung von Richtlinien für deren Umsetzung. Das Europäische Curriculum für Haushaltsangestellte wird als offene Lizenz zur Verfügung gestellt. Es werden zudem Anerkennungsstandards entwickelt und Möglichkeiten der Zertifizierung aufgezeigt. Die Anerkennungsstandards werden professionelle Fähigkeiten, Soft Skills und berufsübergreifende Kompetenzen (z.B. digitale Fähigkeiten oder „green skills“ in Bezug auf die Haushaltsführung) umfassen.

PRODROME stellt ausgehend vom Berufsbild von Haushaltsangestellten ein europäisches Kern-Curriculum für die Ausbildung und Zertifizierungsstandards zur Verfügung, die letztlich zur Anerkennung von in der Praxis bzw. informell erworbenen Kompetenzen in diesem Bereich führen sollen. Die Schaffung von Berufsbildungsprogrammen, die auf gemeinsamen Inhalten und Standards basieren und auf die Anerkennung der Kompetenzen und Zertifikate privater Hausangestellter abzielen, trägt zudem zu einer verbesserten Anerkennung von Qualifikationen zwischen verschiedenen Ländern bei und fördert dadurch die Mobilität von ArbeitnehmerInnen in Europa.

WIAB ist in diesem Projekt für Forschung und Unterstützung im Bereich der Zertifizierung und Anerkennung verantwortlich. Konkret wird eine Studie über Zertifizierungs- und Anerkennungsverfahren in den Partnerländern zur Verfügung gestellt und Know-how in Bezug auf die Entwicklung von Kompetenzrahmen und europäischen Standards in das Projekt bereitgestellt.

Erasmus+ Projekt TRACK (TRAining and recognition of informal Carers sKills)

TRACK zielt darauf ab Personen, die Pflegearbeit für Demenzkranke leisten, ohne eine formale Pflegeausbildung zu besitzen (z.B. private Pflegende), mit der Entwicklung eines blended learning-Trainingsprogramms bei der Schulung und Anerkennung von Pflegekompetenzen zu unterstützen. Basierend auf Kursen, die in Frankreich, Spanien und Deutschland während des Projekts angeboten werden, sollen Assessmentmethoden für die in diesen Kursen erworbenen Kompetenzen entwickelt werden. Es ist vorgesehen, auch ein Zertifikat über die in den Kursen erworbenen Pflegekompetenzen auszustellen, das europaweit anerkannt werden soll. WIAB ist gemeinsam mit der Projektleitung (Iperia aus Frankreich) von TRACK für die Entwicklung einer Roadmap für die europaweite Zertifizierung dieser Kompetenzen verantwortlich. Zudem übernimmt WIAB die Qualitätssicherung des Projekts. Die Zertifizierung von Pflegekompetenzen, die von Personen ohne formale Pflegeausbildung erworben wurden, soll deren Chancen verbessern, am Arbeitsmarkt wieder oder zusätzlich im Bereich der Pflege Fuß zu fassen, wenn sie ihre Arbeitsstellen aufgeben mussten, um Demenzkranke zu betreuen.

FokusInfo 103: Innovatives Erasmus+ Projekt:
TRAining and recognition of informal Carers SKills (TRACK).
Entwicklung eines Trainingsprogrammes für informell Pflegende & Analyse der Möglichkeiten zur Anerkennung erworbener Kompetenzen (PDF)

TRACK-Projektmeeting in Wien, März 2017: Foto des Projektteams

Beratung für das Österreichische Arbeitsmarktservice (AMS)

WIAB berät das AMS Österreich hinsichtlich der Entwicklung von Online-Inhalten im Kontext des AMS-Berufsinformationssystems, AMS-BIS , und damit im Zusammenhang stehender Berufs- und Kompetenzklassifikationen.


Abgeschlossene Projekte

Zur Relevanz und Diskussion von arbeitsmarktrelevanten Grundkompetenzen in Berufsbildenden Mittleren Schulen

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich über die Relevanz und den Erwerb von Grundkompetenzen im Bereich der Berufsbildenden Mittleren Schulen (BMS), mit einem Fokus auf den Bereichen Tourismus, Handel und Technik. Ziel ist es mittels Analyse der Kompetenzmodelle sowie Rahmenlehrpläne Informationen zu Grundkompetenzen in den ausgewählten Schultypen zu sammeln und übersichtlich darzustellen; zu analysieren, wie Grundkompetenzen in BMS vermittelt werden und welche besonders benötigt werden. Weiters sollen mittels qualitativer Interviews mit BMS-LehrerInnen und ExpertInnen Informationen zur Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der BMS gesammelt und vergleichend mit dem Projekt zu Grundkompetenzen in der Lehre gegenübergestellt werden.

Skillstube-Studie: Zur Vermittlung arbeitsmarktrelevanter Grundkompetenzen in ausgewählten BMS-Bereichen: Tourismus, Handel, Technik (PDF)

AMS info 363/364:
Zur Vermittlung arbeitsmarktrelevanter Grundkompetenzen in ausgewählten BMS-Bereichen: Tourismus, Handel, Technik (PDF)

Skillstube

Skillstube , ein Erasmus+ Projekt, beschäftigt sich mit der Dokumentation von Kompetenzen im Rahmen von Videos und fokussiert hier auf dem Aspekt des impliziten Wissens. Implizites Wissen kann nur unzureichend mittels verbaler Artikulation oder schriftlichen Beschreibungen ausgedrückt werden. Eine Möglichkeit implizites Wissen zu dokumentieren, können Videos von praktischer Anwendung von Fertigkeiten und Kompetenzen sein. Im Rahmen des Skillstube-Projekts soll ein System für die Sammlung und Speicherung der Videoclips von individuellen Lernenden entwickelt werden, welche eindeutig mit Qualifikationen und Lernergebnissen verbunden sein sollen. Weiters soll ein Schwerpunkt auf die Dokumentation von implizitem Wissen in den Bereichen Handwerk und Schweißen gelegt werden.

FokusInfo 72: Innovative Wege der praxisorientierten Kompetenzforschung: Das Erasmus+ Projekt Skillstube (PDF)

Arbeitsmarktorientierte Analyse von PIAAC-Daten zu Lesekompetenz und informellen Lernen

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich. Analyse von PIAAC-Daten (Programme for the Assessment of Adult Competencies) im Hinblick auf Lesekompetenz, informelles Lernen und Lernstrategien in Österreich, Finnland, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und den USA. Ziel des Projekts ist eine vergleichende Datenanalyse und Gegenüberstellung der PIAAC-Ergebnisse für Österreich, Finnland, Deutschland, die Niederlande, Schweden und die USA, wobei vor allem auf das Modul zur Lesekompetenz sowie auf ausgewählte Variablen zu informellen Lernen bzw. Lernstrategien fokussiert wird.

Studie: Arbeitsmarktorientierte PIAAC-Datenanalyse zu Literacy und Lernstrategien (PDF)

Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration — Analyse von Good Practice Beispielen für ältere Personen (50+) in ausgewählten europäischen Ländern

Im Rahmen der Studie (im Auftrag des AMS Österreich) werden Good-Practice-Beispiele in ausgewählten europäischen Ländern – in UK (Schottland), Finnland, Deutschland, Schweden – zum Thema Lifelong Guidance für Ältere (50+) recherchiert und der Situation bzw. den Angeboten in Österreich vergleichend gegenübergestellt. Dabei wird vor allem auf Angebote von öffentlichen Arbeitsmarktverwaltungen (PES) fokussiert, um empfehlenswerte Herangehensweisen anderer Arbeitsmarktverwaltungen genauer analysieren und mit österreichischen Maßnahmen vergleichen zu können. Neben den Erfahrungen der PES werden aber auch betriebliche Good-Practice-Beispiele und innovative Projekte zum Thema Lifelong Guidance und Active Ageing analysiert, um weitere Empfehlungen für den österreichischen Arbeitsmarkt ableiten zu können.

Studie: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration.
Eine Analyse von Good Practice Beispielen für ältere Personen (50+) in ausgewählten europäischen Ländern (PDF)

FokusInfo 95: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration.
Eine Analyse von Good Practice Beispielen für ältere Personen (50+) in ausgewählten europäischen Ländern im Auftrag des AMS Österreich (PDF)

FokusInfo 100: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration.
Ein Interview mit Raimo Vuorinen, Koordinator des European Lifelong Guidance Policy Network (ELGPN) (PDF)

Studie Berufsbild „KulturmanagerIn“

2016 wird der Universitätslehrgang „Aufbaustudium Kulturmanagement“ 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden mittels einer Studie zum Berufsbild KulturmanagerIn die Entwicklung und Veränderungen zum Berufsbild im Lauf der Zeit analysiert und ein Ausblick auf Weiterentwicklungen in den kommenden Jahren gegeben.

Ziel der Studie ist es, die Entstehung des Berufsbildes KulturmanagerIn in Österreich zu untersuchen und zu erarbeiten, wie KulturmanagerInnen heute gesehen werden und sich auch selbst ansehen, welche Kompetenzen sie für ihren beruflichen Alltag als besonders wichtig erachten und wie sie zukünftige Entwicklungen im Berufsfeld Kulturmanagement einschätzen.

Beauftragt von: Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaften an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Studie Berufsbild KulturmanagerIn. Chancen und Risiken (PDF)

AMS info 345/346:
Berufsbild „KulturmanagerIn“ – Chancen und Risiken. Mit einem Schwerpunkt auf einer Genderperspektive (PDF)

Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der Lehre

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich zur Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der Lehrlingsausbildung in Österreich mit einem Schwerpunkt auf Lehrberufe aus dem Bereich Tourismus, Handel und Handwerk.

Im Rahmen der Studie wurde der Frage nachgegangen, inwiefern Grundkompetenzen in Österreich in Ausbildungsordnungen und Lehrplänen in den Bereichen Tourismus, Handel und Handwerk vertreten sind. Weiters wurde analysiert, wie Grundkompetenzen in den Bereichen Tourismus, Handel und Handwerk vermittelt werden und wie ExpertInnen die Relevanz von Grundkompetenzen sowie deren Vermittlung in der dualen Ausbildung in Österreich einschätzen.

Studie „Zur Relevanz der Vermittlung von Grundkompetenzen in der Lehre“ (PDF)

AMS Info (PDF)

IKT-Kompetenzen im Fokus der aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Initiativen & Good Practices für Niedrig- und Mittelqualifizierte im Anschluss an PIAAC: Österreich im internationalen Vergleich

PIAAC-Datenauswertung zu Problemlösungskompetenz im Kontext neuer Technologien in Österreich, Deutschland, Kanada, Niederlande, Schweden und UK (England und Nordirland); Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich in Kooperation mit der KMU Forschung Austria.

Ziel der Datenanalyse ist es, eine vergleichende Gegenüberstellung der Ergebnisse der PIAAC-Erhebung in den Ländern Deutschland, Kanada, Niederlanden, Österreich, Schweden und UK (England und Nordirland) für den Bereich der „Problemlösekompetenz im Kontext neuer Technologien“ zu erstellen. Dabei werden neben bereits veröffentlichten Daten zu „Problemlösekompetenz im Kontext neuer Technologien“ Auswertungen ausgewählter Variablen zur IKT-Nutzung (ICT use) vorgenommen. Die Analyse und vergleichende Gegenüberstellung dieser Daten dient als Grundlage für die Entwicklung möglicher Fragestellungen für ExpertInneninterviews, die die KMU Forschung Austria in Österreich, Deutschland und den Niederlanden durchführt.

AMS report 117:
IKT-Kompetenzen im Fokus der aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Initiativen und Good Practices für Niedrig- und Mittelqualifizierte vor dem Hintergrund von PIAAC: Österreich im internationalen Vergleich (PDF)

AMS info 341 (PDF)

FokusInfo 107 (PDF)

Recherche und Ausarbeitung von Informationen zu österreichischen Lehrberufen für das Berufsinformationssystem des AMS

BIS Lehrberufsinformation

Das AMS-Berufsinformationssystem (BIS) stellt künftig detaillierte Informationen zu allen österreichischen Lehrberufen ergänzend zu anderen Berufsinformationen zur Verfügung. Zielsetzung des Projekts ist es, die wichtigsten Informationen zu einem Lehrberuf kurz und übersichtlich sowie in einer jugendgerechten Sprache bereitzustellen. WIAB war dabei für die Auswahl und Aufbereitung der für die Zielgruppe relevanten Informationen zuständig, für die Recherche von Zusatzinformationen in Ausbildungsordnungen und anderen Quellen sowie für die Erstellung der Texte zu den Haupttätigkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Kompetenzen usw. im Bereich der BIS-Lehrberufsinformationen.

Beratung für ECVision

ECVision , ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt, entwickelt ein Europäisches System zu Vergleichbarkeit und Validierung von Kompetenzen von SupervisorInnen. Die zwei Hauptergebnisse des Projekts sind:

Schlussendlich sollen diese Instrumente dafür genutzt werden, europaweit eine Vergleichbarkeit im Bereich Supervision herzustellen. Dieses Ziel soll auch durch die Zuordnung von Lernergebnissen zu Lerneinheiten und ECVET erreicht werden sowie durch das Aufzeigen von Korrespondenzen zwischen akademischen und nicht-akademischen Bildungsangeboten mittels Übersichtstabellen. Derzeit werden verschiedene Instrumente für die Verbreitung, Testung und Verwendung der Produkte im Berufsbildungs- und Personalentwicklungsbereich entwickelt.

Beratung für die Volkshochschulen (VHS) Wien

Unterstützung und Beratung bei der Entwicklung von lernergebnis- und kompetenzbasierten Stellen- sowie Funktionsbeschreibungen innerhalb der VHS Wien.