Laufende Projekte

PaintingSkillsAcademy (Sector Skills Alliances)

Co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union

Die Sector Skills Alliance PaintingSkillsAcademy soll dazu beitragen, die Beschäftigungsfähigkeit junger Menschen zu verbessern und (hoch)qualifizierte, mobile Arbeitskräfte für den europäischen Arbeitsmarkt auszubilden. In diesem Kontext sollen – mit Unterstützung von Stakeholdern der Branche und überwacht von einer Expertengruppe des Dachverbandes UNIEP – die strukturellen Voraussetzungen für die berufliche Erstausbildung und Weiterbildung im Bereich des europäischen Malerhandwerks geschaffen werden. Die PaintingSkillsAcademy soll zudem als Best-Practice-Modell dienen und die Attraktivität der Berufsbildung erhöhen. Im Rahmen des Projekts werden Qualitätsstandards und Lernergebniseinheiten für das Malerhandwerk auf den Stufen 1-6 des EQR entwickelt, die für die Definition von Lehrplänen genutzt werden. Die Lehrpläne berücksichtigen auch das berufsbezogene Lernen, digitale und grüne Kompetenzen sowie die grenzüberschreitende Mobilität. Um die Anerkennung von bereits erworbenen Kompetenzen (Recognition of Prior Learning, RPL) zu gewährleisten, werden auch Assessmentmechanismen entwickelt.

Auf Basis der Standards und Curricula werden konkrete Ausbildungsmaßnahmen formuliert und grenzüberschreitende gemeinsame Programme entwickelt, in denen die Lernenden an verschiedenen europäischen Lernorten Ausbildungszeiten absolvieren können.

WIAB wird im PaintingSkillsAcademy-Projekt für das Qualitätsmanagement und die Qualitätssicherung verantwortlich sein und sein Know-how für die erfolgreiche Entwicklung und Umsetzung der Projektergebnisse einbringen.

ECVET Skills Platform (Erasmus+)

Co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union

Das Projekt ECVET Skills Plattform zielt darauf ab, eine Internet-Plattform zu entwickeln, über die Berufsbildungssysteme und der Arbeitsmarkt, insbesondere die KMU, interaktiv kommunizieren können. Während eine Seite benötigte Kompetenzen bewertet, aktualisiert die andere Seite, das Berufsbildungssystem, den aktuellen Lehrplan entsprechend. Die auf der Grundlage der Kompetenzanalyse und -kartierung über die ECVET-Kompetenzplattform entwickelten Trainingsinhalte sollen der Qualität der Berufsbildungssysteme dienen.

Zielgruppe des Projekts sind Berufsbildungseinrichtungen, Lehrkräfte und AusbilderInnen in der Berufsbildung, KMU, ArbeitgeberInnen, EntscheidungsträgerInnen, Nichtregierungsorganisationen und Auszubildende. Ziel ist es, einen Informationskanal für die Zielgruppen zu schaffen, über den einerseits über die Bedürfnisse und Anforderungen der Unternehmen, andererseits über die von Bildungseinrichtungen bereitgestellten Trainings informiert wird. In einem ersten Schritt werden die Qualifikationen im Bereich der CNC-Bearbeitung auf EQF-Stufe 4 ermittelt. Es werden Ideen und Erwartungen von Unternehmen und Einzelpersonen in Entscheidungspositionen auf dem Arbeitsmarkt gesammelt und eine Liste der erforderlichen Fähigkeiten erstellt. Mit der ECVET Skills-Plattform wird ein Ranking nach Relevanz erstellt. Im Anschluss daran wird der Ausbildungslehrplan für die CNC-Bearbeitung an berufsbildenden Hochschulen erneuert bzw. weiterentwickelt, um die Top-Ten der am häufigsten benötigten Fähigkeiten festzulegen. Die TrainerInnen werden mit Hilfe der Plattform geschult und darüber informiert, wie sie ihre Ausbildung in die Praxis umsetzen sollen. Das Webportal ist für alle Zielgruppen und Stakeholder frei zugänglich.

WIAB ist aufgrund seiner Erfahrung mit der Entwicklung von Kompetenzmatrizen und der Beschreibung nationaler und europäischer Aspekte für Output 1 verantwortlich. WIAB ist auch für die Konzeption des Qualitätsmanagements und die Qualitätssicherung der Projektergebnisse zuständig.

AMS Berufslexikon: Ergänzung von Berufen im Bereich Kurz- und Spezialausbildungen und Aktualisierungen von schulischen Berufen

WIAB aktualisiert die Beschreibungen für rund 200 schulische Berufe. Dabei wird auf die folgenden Berufsbereiche fokussiert:

Es wurden die Informationsbereiche Tätigkeitsmerkmale, Anforderungen, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten, Ausbildung, Weiterbildung sowie Aufstieg und Selbstständigkeit inhaltlich überprüft und auf den neuesten Stand gebracht.

Im Berufslexikon 4 werden zu den Berufen mit Kurz- und Spezialausbildungen einzelne Berufe ergänzt und bei einigen bestehenden Berufen Wartungsarbeiten durchgeführt.

AMS-Berufslexikon

Consulting, Qualitätsmanagement-Support und Studien für den Certified Professional

Im Rahmen der Entwicklung des Certified Professional Zertifikats hat WIAB Climate-KIC bei der Entwicklung einer Qualitätsmanagementroutine und eines ISO-basierten Qualitätsmanagementsystems unterstützt und mehrere Studien zu europäischen Berufsprofilen, Kompetenzanerkennung und Zertifizierung von informell erworbenen Kompetenzen erstellt. Neben einer Benchmark Study zu Personenzertifizierungen im Bereich Transition, Innovation und Entrepreneurship in ausgewählten europäischen Ländern (Deutschland, Finnland, Frankreich, Spanien, Ungarn) wurden auch 250 Stelleninserate sowie ausgewählte Nachweisdokumente von ZertifikatsanwärterInnen analysiert, um festzustellen, welche Kompetenzen aus dem Certified Professional Kompetenzframeworks besonders häufig in Stelleninseraten z.B. in Form von Soft Skills angeführt werden und auch in den Nachweisdokumenten besonders häufig vorkommen.

Certified Professional Projektinformation

AMS-Forschung: Angebote von europäischen Arbeitsmarktservices an Betriebe zur Sicherung des Fachkräftebedarfs – Europäische Good-Practices im Vergleich

Im Rahmen der Studie wird einerseits die Situation in den verschiedenen Ländern und die daraus resultierenden Angebote der Public Employment Services (PES; Arbeitsmarktservices) zur Deckung des Fachkräftebedarfs bei Unternehmen analysiert und verglichen, andererseits werden einzelne Good-Practice-Beispiele zu dessen Deckung genauer analysiert. Zunächst wird eine Basisrecherche für zehn europäische Länder (BE, CHE, DE, DK, FI, FR, NL, LUX, SE, SI) vorgenommen, daran anschließend werden vier Länder für eine detaillierte Analyse ausgewählt (CHE, DE, DK, SE), sowie nationale Good-Practice-Beispiele festgelegt, die im Detail analysiert werden. Abschließend werden Schlussfolgerungen und Empfehlungen für mögliche Weiterentwicklungen in Österreich abgeleitet.
Methodisch wird vor allem mit Desktop-Recherche und qualitativen Interviews gearbeitet. Das Projekt wird im Herbst 2019 abgeschlossen.

AMS-Forschung: Good-Practice-Recherche von Berufspraktika in ausgewählten europäischen Ländern

Die Studie widmet sich der Recherche von Good-Practice-Beispielen von „Berufspraktika“ in ausgewählten europäischen Ländern, die ähnlich wie die Arbeitserprobung bzw. das Arbeitstraining des österreichischen Arbeitsmarktservice als arbeitsmarktpolitische Instrumente etabliert sind. Explizit ausgenommen sind Berufspraktika im Rahmen von berufsbildenden schulischen Ausbildungsgängen oder im Rahmen von Hochschulstudien, ebenso wie Praktika im Sinne betrieblicher Traineeprogramme.
Der Fokus liegt vor allem auf der praxis- bzw. betriebsnahen Anwendung der Maßnahmen und darauf, dass Unternehmen entweder bereits zu Beginn in die Angebote involviert sind oder ein rascher Wechsel in einen Betrieb – z.B. von einer Trägerorganisation aus – angestrebt wird.
Maßnahmen und Initiativen der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf eine betriebsnahe Erprobung fokussieren, werden ländervergleichend analysiert und in ausgewähltes Good-Practice-Beispielen genauer erläutert, um anschließend Schlussfolgerungen und Empfehlungen für mögliche Weiterentwicklungen in Österreich ableiten zu können. Dabei wird zunächst ein Überblick über bestehende Angebote der nationalen Arbeitsmarktservices im Bereich Berufspraktikum in zehn Ländern (BE, CHE, DE, DK, FI, FR, NL, LUX, SE, SI) erstellt. Daran anschließend werden fünf Länder für eine detaillierte Analyse auswählt (BE, CHE, DE, NL, SI).
Methodisch wird mit Desktop-Recherche und qualitativen Interviews gearbeitet. Das Projekt wird im Herbst 2019 abgeschlossen.

AMS-BIS: Ergänzung von Verb-Substantiv-Kombinationen für verschiedene BIS-Kompetenzkatalog-Bereiche

WIAB ergänzte ausgewählte Verb-Substantiv-Kombinationen innerhalb der BIS-Kompetenzklassifikation. Bisher wurden die Bereiche „Bereichsübergreifende Kompetenzen“, „Bau, Holz“, „Wirtschaft und Recht“ überarbeitet, aktuell werden die Bereiche „Reinigung“ und „Tourismus“ aktualisiert. Zudem wurde in diesen Bereichen der Kompetenzklassifikation die bestehende Struktur der Kompetenzbegriffe und ihre Relationen überprüft, ergänzt und bereinigt. Auch die Zuordnung der Kompetenzen zu BIS- Berufsprofilen wurde überprüft und ergänzt. Weiters wurden Arbeitsregeln für die Formulierung von Verb-Substantiv-Kombinationen und Komposita verfasst und ein Verbkatalog erstellt, die laufend aktualisiert werden.

AMS Berufsinformationssystem

AMS-BIS: Restrukturierung und Ergänzung von ausführlicheren Weiterbildungsinformationen für BIS-Berufsprofile

Im AMS-Berufsinformationssystem gibt es derzeit neben einer Kurzinformation zur Ausbildung, für jede Berufsuntergruppe auch Kurzinformationen zur beruflichen Weiterbildung. Diese werden im vorliegenden Projekt nach Informationskategorien gegliedert und um detaillierte Weiterbildungsinformationen ergänzt, die auf den Ergebnissen eines Vorgängerprojekts zur Aktualisierung der Broschüren „Zukunft Weiterbildung“ basieren. Dabei sollen 176 BIS-Berufprofile, die mit einem Lehrberuf verbunden sind, entsprechend überarbeitet werden.

AMS Berufsinformationssystem

AMS-BIS: Redaktionssitzungen – Consulting

WIAB berät das AMS Österreich im Rahmen von monatlichen Redaktionssitzungen hinsichtlich der Weiterentwicklung von Online-Inhalten des AMS-Berufsinformationssystems (AMS-BIS) und damit im Zusammenhang stehenden Berufs- und Kompetenzklassifikationen sowie der Entwicklung von BIS-Berufsprofilen. Konkret, bringt WIAB in diesem Projekt seine Expertise im Bereich Taxonomie-Entwicklung und -Wartung, Berufs- und Kompetenzstandards sowie Online-Information im Bereich Arbeitsmarkt und Bildung ein.

AMS Berufsinformationssystem

ChemTube (Erasmus+/KA2 2018-2020)

Co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union

Das Erasmus+ Projekt ChemTube (2018-1-NO01-KA202-038885) zielt auf eine Verbesserung der Ausbildungsqualität durch die Verwendung von Videos in Verbindung mit ECVET-orientierten Lernergebnissen im chemischen und pharmazeutischen Bereich ab. Weiters wird implizites Wissen in die Dokumentation der persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten intergiert sowie arbeitsplatzbasiertes Lernen unterstützt. In diesem Zusammenhang erstellt WIAB eine Studie zu arbeitsplatzbasiertem Lernen in den teilnehmenden Ländern (CZ, DE, IT, SK, NO), unterstützt beim Qualitätsmanagement und der begleitenden Projektevaluation. Das Projekt läuft von Herbst 2018 bis Frühjahr 2021.


ChemTube Projektinformation

European Green Mastery (Sector Skills Alliances)

Co-funded by the Erasmus+ Programme of the European Union

Die Sector Skills Alliance Green Mastery (601226-EPP-1-2018-1-NO-EPPKA2-SSA – Green Mastery) zielt auf eine verbesserte Transparenz von Qualifikationen im grünen Bereich (insbesondere für Berufe der Floristik, Gartenarbeit und Landschaftsgestaltung) ab und entwickelt Qualifikationsmatrizen für die Ebenen 1–6 des EQF. Basierend auf den entwickelten Matrizen werden Kurse pilotiert, die die entsprechenden Kompetenzen vermitteln sollen. Dabei wird u.a. auf die Anerkennung und Sichtbarmachung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen geachtet.
WIAB ist für die Arbeitspakete 9 (Evaluation) und 10 (Qualitätsmanagement) verantwortlich und unterstützt zusätzlich mit Expertise im Bereich Definition von Berufsstandards, Anerkennung von non-formalen und informellen Wissen sowie zur Entwicklung von Qualifikationsmatrizen und Weiterbildungskursen.
Das Projekt läuft von Jänner 2019 bis Dezember 2021 und wird von NTI-MMM (NO) koordiniert. Weitere beteiligte Länder sind – neben Österreich und Norwegen: Belgien, Deutschland, Estland, Frankreich, die Niederlande und Spanien.


European Green Mastery Projektinformation

European childminders training to support inclusion of children diagnosed with autism spectrum disorder (ChildIN)

Dieses Sector Skills Alliance-Projekt zielt darauf ab, eine spezifische Ausbildung für Tagesmütter für Kinder mit besonderen Bedürfnissen zu entwickeln, wobei der Schwerpunkt auf Autismus-Spektrum-Störungen liegt. Die Relevanz des Projekts ergibt sich u.a. aus der immer häufiger gestellten Diagnose von Autismus-Spektrum-Disorders (ASD) bei Kindern. Im Rahmen des Projekts sollen Schulungsmodule zum Umgang mit Kindern mit einer ASD-Diagnose im häuslichen Kontext entwickelt und bereitgestellt werden. Die Schulungsmodule sollen sowohl als Zusatzmodule für in Europa bereits verfügbare Lehrpläne genützt werden, als auch als eigenständige Module fungieren, um non-formal oder informell ausgebildeten Tagesmüttern eine Fachausbildung zu ermöglichen. WIAB ist in diesem Projekt für die Qualitätssicherung der Lernergebnisbeschreibungen und für die Absicherung der Kompatibilität des entwickelten Kompetenzframeworks mit existierenden europäischen Berufsstandards und Transparenzinstrumenten (z.B. ESCO, EQF, ECVET usw.) verantwortlich.


Abgeschlossene Projekte

AMS Berufslexikon: Aktualisierung von Berufen mit Kurz- und Spezialausbildungen sowie von Anlern- und Hilfsberufen

2018 hat WIAB die Berufsinformationen für Berufe mit Kurz- und Spezialausbildungen sowie für Anlern- und Hilfsberufe im AMS-Berufslexikon aktualisiert. Es wurden die Informationsbereiche Tätigkeitsmerkmale, Anforderungen, Beschäftigungsmöglichkeiten, Berufsaussichten und Ausbildung inhaltlich überprüft und auf den neuesten Stand gebracht.

AMS-Berufslexikon

AMS Forschung: Anerkennung von Kompetenzen von gering Qualifizierten

Das Projekt geht im Rahmen einer vergleichenden Studie der Frage nach, ob mittels Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen gering Qualifizierte dabei unterstützt werden können, ihre Arbeitsmarktsituation, die oft durch hohe Fluktuation, geringe Bezahlung, wenig Weiterbildungsmöglichkeiten etc. gekennzeichnet ist, zu verbessern. Es wurden zunächst überblicksmäßig die wichtigsten Rahmenbedingungen (Gesetze, AkteurInnen, Institutionen, Methoden etc.) in ausgewählten europäischen Ländern – Deutschland, Niederlande, Norwegen, Schweiz und Österreich – vergleichend dargestellt. Darauf basierend wurden jene Good-Practice Beispiele ermittelt und im Detail analysiert, die hauptsächlich einen Fokus auf gering Qualifizierte haben. Basierend auf den Ergebnissen und Erfahrungen aus den verschiedenen Ländern wurden Empfehlungen für mögliche Verbesserungen in Österreich abgeleitet.

Ziegler, Müller-Riedlhuber (2018): Zur Anerkennung von non-formal und informell erworbenen Kompetenzen. Good-Practice-Beispiele für gering Qualifizierte aus ausgewählten europäischen Ländern. (PDF)

AMS Forschung: Digitale Kompetenzen in der arbeitsmarktorientierten Qualifizierung. Europäische Good-Practices im Vergleich und Schlussfolgerungen für Österreich

Im Rahmen einer vergleichenden Studie wurden aktuelle Ansätze und Projekte zur Vermittlung von digitalen Kompetenzen für gering Qualifizierte in der arbeitsmarktorientierten Qualifizierung untersucht. Es wurde einerseits erhoben, in welchen Bereichen und für welche Zielgruppen der arbeitsmarktorientierten Qualifizierung digitale Kompetenzen vermittelt werden, andererseits in welcher Form die Vermittlung erfolgt. Der Schwerpunkt lag dabei auf Angebote für gering Qualifizierte. Untersucht wurden Deutschland, Estland, Irland und die Schweiz, die alle in den letzten Jahren Initiativen in diesem Bereich gestartet haben. Ebenfalls berücksichtigt wurden im Rahmen der Studie die digitalen Kompetenzen der ErwachsenenbildnerInnen, d.h. Möglichkeiten für ErwachsenenbildnerInnen sich im Bereich digitale Kompetenzen weiterzubilden. Maßnahmen, Projekte und Initiativen der arbeitsmarktorientierten Qualifizierung, die auf Digitalisierung und digitale Kompetenzen fokussieren, wurden ländervergleichend analysiert und Good-Practice Beispiele ausgewählt, um Schlussfolgerungen und Empfehlungen für mögliche Weiterentwicklungen in Österreich ziehen zu können.

Ziegler, Müller-Riedlhuber (2018): Digitale Kompetenzen in der arbeitsmarktorientierten Qualifizierung. Europäische Good-Practices für gering Qualifizierte im Vergleich und Schlussfolgerungen für Österreich (PDF)

IAEA – Consulting im Bereich Guidelines für Taxonomien

Im Rahmen des Projekts erfolgte eine Teilnahme an mehreren ExpertInnen-Workshops. Darüber hinaus wurde für die Internationale Atomenergiebehörde Consultingleistungen im Bereich Guideline-Entwicklung für Taxonomien erbracht. Das Projekt wurde im Frühjahr 2019 abgeschlossen.

Online-Umfrage zu Autoritarismus, nationalen Geschichtsbildern und demokratischer Disposition von Studierenden in Österreich

Im Wintersemester 2017/18 wurde gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien eine Online-Umfrage unter Studierenden in Österreich zu den Themen Globalisierung, Autoritarismus, nationale Geschichtsbilder und demokratische Disposition durchgeführt. Die Ergebnisse der Umfrage wurden nach geschlechtsspezifischen Aspekten sowie nach Studienrichtung differenziert ausgewertet und vergleichend mit den Ergebnissen der Online-Umfrage aus dem Jahr 2011 gegenübergestellt. Dabei wurde analysiert, wie sich die Einstellungen der Studierenden in den letzten Jahren verändert haben bzw. inwiefern sie sich von der Gesamtbevölkerung unterscheiden.

Befragung von Studierenden in Österreich zu Autoritarismus, Geschichtsbildern und demokratischer Disposition (PDF)

Strategien im Umgang mit Fachkräftebedarf. Good Practice-Recherche in ausgewählten europäischen Ländern

Das Thema Fachkräftebedarf und Strategien zu dessen Deckung beschäftigen einige europäische Länder seit geraumer Zeit. Insbesondere in Deutschland wurden diesbezüglich zahlreiche Maßnahmen und Förderungen in Gang gesetzt und auch die Schweiz ist sehr aktiv in diesem Bereich. Aber auch in Schweden und im Vereinigten Königreich ist das Thema virulent und führt dazu, dass jährlich shortage occupations lists – ähnlich der Mangelberufsliste in Österreich – publiziert werden, die u.a. Personen aus dem Ausland den Arbeitsmarkteintritt erleichtern sollen.

Im Rahmen der Studie im Auftrag des AMS Österreich werden einerseits die Situation in den verschiedenen Ländern (CH, DE, SE, UK) sowie die daraus resultierenden Strategien zur Deckung des Fachkräftebedarfs präsentiert und verglichen, andererseits Good Practice-Beispiele zu dessen Deckung – auf regionaler, nationaler, aber auch auf internationaler Ebene, z.B. OECD, Cedefop, ILO – analysiert. Dabei werden neben Fragen nach AkteurInnen, Instrumenten, Methoden und Werkzeugen rund um die Erhebung des Fachkräftebedarfs auch die Präsentation, d.h. entwickelte Online-Informationsplattformen, untersucht. Basierend auf den Ergebnissen werden Perspektiven und Empfehlungen für Österreich aufgezeigt.

Zur Vermittlung und Relevanz von arbeitsmarktrelevanten Grundkompetenzen im BHS-Bereich: Tourismus, Handel, Technik

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich über die Relevanz und den Erwerb von Grundkompetenzen im Bereich der Berufsbildenden Höheren Schulen (BHS), mit einem Fokus auf den Bereichen Tourismus, Handel und Technik.

Ziel des Projekts ist es:

Neben den Grundkompetenzen – sprachliche Ausdrucksfähigkeit, Schreib- und Lesekompetenz, für den Alltag erforderliche Rechenkompetenz, für den Alltag erforderliche IT-Kompetenz – wird im Rahmen dieses Projekts ein Fokus auf die Vermittlung und Relevanz von sozialen und personalen Kompetenzen gelegt. Mittels qualitativer Interviews mit BHS-LehrerInnen und -DirektorInnen sowie ExpertInnen werden Informationen zur Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der BHS gesammelt und vergleichend mit den Projekten zu Grundkompetenzen in der Lehre sowie Grundkompetenzen in der BMS gegenübergestellt.

Zur berufskundlichen Darstellung und Diskussion von arbeitsmarktrelevanten Grundkompetenzen im BHS-Bereich: Handel, Tourismus, Technik. WIAB. (PDF)

Benchmark Study “Rollout scenarios for the Certified Professional certificates in selected European countries”

Im Prozess des Übergangs zu einer grünen Ökonomie setzt sich das Climate-KIC Projekt zum Ziel, generische Kompetenzen von Fachkräften (auf postgraduate-Niveau) zu validieren und zertifizieren, die in der Lage sind, zum Übergang in eine kohlenstoffemissionsarme Gesellschaft, zu grüner Innovation und grünem Entrepreneurship entscheidend beizutragen. Climate-KIC und das European Institute of Innovation & Technology (EIT) werden im Herbst 2017 die Certified Professional Zertifikate launchen. Die Zertifizierung basiert auf umfassenden Kompetenz-Frameworks im Bereich Transition, Innovation und Entrepreneurship. Der Certified Professional Zertifizierungsprozess richtet sich an ExpertInnen und ProjektmanagerInnen mit akademischer Ausbildung und mehreren Jahren praktischer Erfahrung im Bereich Umwelt bzw. green economy.

Die von WIAB durchgeführte Benchmark Study zielt darauf ab, Informationen zu wichtigen Europäischen Initiativen, nationalen Validationssystemen, Stakeholdern, Gesetzen und Zertifikationsprojekten in ausgewählten europäischen Ländern (FI, FR, GE, ES, HU) zu sammeln. Basierend auf Interviews mit nationalen und internationalen Expertinnen und Inputs nationaler Climate-KIC Partner werden Beispiele guter Praxis definiert und eine Roadmap für den Rollout der Certified Professional-Zertifikate auf nationaler und europäischer Ebene entwickelt.

Erasmus+ Projekt TRACK (TRAining and recognition of informal Carers sKills)

TRACK zielt darauf ab Personen, die Pflegearbeit für Demenzkranke leisten, ohne eine formale Pflegeausbildung zu besitzen (z.B. private Pflegende), mit der Entwicklung eines blended learning-Trainingsprogramms bei der Schulung und Anerkennung von Pflegekompetenzen zu unterstützen. Basierend auf Kursen, die in Frankreich, Spanien und Deutschland während des Projekts angeboten werden, sollen Assessmentmethoden für die in diesen Kursen erworbenen Kompetenzen entwickelt werden. Es ist vorgesehen, auch ein Zertifikat über die in den Kursen erworbenen Pflegekompetenzen auszustellen, das europaweit anerkannt werden soll. WIAB ist gemeinsam mit der Projektleitung (Iperia aus Frankreich) von TRACK für die Entwicklung einer Roadmap für die europaweite Zertifizierung dieser Kompetenzen verantwortlich. Zudem übernimmt WIAB die Qualitätssicherung des Projekts. Die Zertifizierung von Pflegekompetenzen, die von Personen ohne formale Pflegeausbildung erworben wurden, soll deren Chancen verbessern, am Arbeitsmarkt wieder oder zusätzlich im Bereich der Pflege Fuß zu fassen, wenn sie ihre Arbeitsstellen aufgeben mussten, um Demenzkranke zu betreuen.

FokusInfo 103: Innovatives Erasmus+ Projekt:
TRAining and recognition of informal Carers SKills (TRACK) (PDF)

Feasibility Study and Excecutive Summary (English)

TRACK-Projektmeeting in Wien, März 2017: Foto des Projektteams

Zur Relevanz und Diskussion von arbeitsmarktrelevanten Grundkompetenzen in Berufsbildenden Mittleren Schulen

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich über die Relevanz und den Erwerb von Grundkompetenzen im Bereich der Berufsbildenden Mittleren Schulen (BMS), mit einem Fokus auf den Bereichen Tourismus, Handel und Technik. Ziel ist es mittels Analyse der Kompetenzmodelle sowie Rahmenlehrpläne Informationen zu Grundkompetenzen in den ausgewählten Schultypen zu sammeln und übersichtlich darzustellen; zu analysieren, wie Grundkompetenzen in BMS vermittelt werden und welche besonders benötigt werden. Weiters sollen mittels qualitativer Interviews mit BMS-LehrerInnen und ExpertInnen Informationen zur Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der BMS gesammelt und vergleichend mit dem Projekt zu Grundkompetenzen in der Lehre gegenübergestellt werden.

AMSInfo Grundkompetenzen in BMS (PDF)

Skillstube-Studie: Zur Vermittlung arbeitsmarktrelevanter Grundkompetenzen in ausgewählten BMS-Bereichen: Tourismus, Handel, Technik (PDF)

AMS info 363/364:
Zur Vermittlung arbeitsmarktrelevanter Grundkompetenzen in ausgewählten BMS-Bereichen: Tourismus, Handel, Technik (PDF)

Skillstube

Skillstube , ein Erasmus+ Projekt, beschäftigt sich mit der Dokumentation von Kompetenzen im Rahmen von Videos und fokussiert hier auf dem Aspekt des impliziten Wissens. Implizites Wissen kann nur unzureichend mittels verbaler Artikulation oder schriftlichen Beschreibungen ausgedrückt werden. Eine Möglichkeit implizites Wissen zu dokumentieren, können Videos von praktischer Anwendung von Fertigkeiten und Kompetenzen sein. Im Rahmen des Skillstube-Projekts soll ein System für die Sammlung und Speicherung der Videoclips von individuellen Lernenden entwickelt werden, welche eindeutig mit Qualifikationen und Lernergebnissen verbunden sein sollen. Weiters soll ein Schwerpunkt auf die Dokumentation von implizitem Wissen in den Bereichen Handwerk und Schweißen gelegt werden.

FokusInfo 72: Innovative Wege der praxisorientierten Kompetenzforschung: Das Erasmus+ Projekt Skillstube (PDF)

Arbeitsmarktorientierte Analyse von PIAAC-Daten zu Lesekompetenz und informellen Lernen

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich. Analyse von PIAAC-Daten (Programme for the Assessment of Adult Competencies) im Hinblick auf Lesekompetenz, informelles Lernen und Lernstrategien in Österreich, Finnland, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und den USA. Ziel des Projekts ist eine vergleichende Datenanalyse und Gegenüberstellung der PIAAC-Ergebnisse für Österreich, Finnland, Deutschland, die Niederlande, Schweden und die USA, wobei vor allem auf das Modul zur Lesekompetenz sowie auf ausgewählte Variablen zu informellen Lernen bzw. Lernstrategien fokussiert wird.

Studie: Arbeitsmarktorientierte PIAAC-Datenanalyse zu Literacy und Lernstrategien (PDF)

Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration — Analyse von Good Practice Beispielen für ältere Personen (50+) in ausgewählten europäischen Ländern

Im Rahmen der Studie (im Auftrag des AMS Österreich) werden Good-Practice-Beispiele in ausgewählten europäischen Ländern – in UK (Schottland), Finnland, Deutschland, Schweden – zum Thema Lifelong Guidance für Ältere (50+) recherchiert und der Situation bzw. den Angeboten in Österreich vergleichend gegenübergestellt. Dabei wird vor allem auf Angebote von öffentlichen Arbeitsmarktverwaltungen (PES) fokussiert, um empfehlenswerte Herangehensweisen anderer Arbeitsmarktverwaltungen genauer analysieren und mit österreichischen Maßnahmen vergleichen zu können. Neben den Erfahrungen der PES werden aber auch betriebliche Good-Practice-Beispiele und innovative Projekte zum Thema Lifelong Guidance und Active Ageing analysiert, um weitere Empfehlungen für den österreichischen Arbeitsmarkt ableiten zu können.

Studie: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration.
Eine Analyse von Good Practice Beispielen für ältere Personen (50+) in ausgewählten europäischen Ländern (PDF)

FokusInfo 95: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration.
Eine Analyse von Good Practice Beispielen für ältere Personen (50+) in ausgewählten europäischen Ländern im Auftrag des AMS Österreich (PDF)

FokusInfo 100: Lifelong Guidance und Arbeitsmarktintegration.
Ein Interview mit Raimo Vuorinen, Koordinator des European Lifelong Guidance Policy Network (ELGPN) (PDF)

Studie Berufsbild „KulturmanagerIn“

2016 wird der Universitätslehrgang „Aufbaustudium Kulturmanagement“ 40 Jahre alt. Aus diesem Anlass werden mittels einer Studie zum Berufsbild KulturmanagerIn die Entwicklung und Veränderungen zum Berufsbild im Lauf der Zeit analysiert und ein Ausblick auf Weiterentwicklungen in den kommenden Jahren gegeben.

Ziel der Studie ist es, die Entstehung des Berufsbildes KulturmanagerIn in Österreich zu untersuchen und zu erarbeiten, wie KulturmanagerInnen heute gesehen werden und sich auch selbst ansehen, welche Kompetenzen sie für ihren beruflichen Alltag als besonders wichtig erachten und wie sie zukünftige Entwicklungen im Berufsfeld Kulturmanagement einschätzen.

Beauftragt von: Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaften an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Studie Berufsbild KulturmanagerIn. Chancen und Risiken (PDF)

AMS info 345/346:
Berufsbild „KulturmanagerIn“ – Chancen und Risiken. Mit einem Schwerpunkt auf einer Genderperspektive (PDF)

Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der Lehre

Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich zur Vermittlung und Relevanz von Grundkompetenzen in der Lehrlingsausbildung in Österreich mit einem Schwerpunkt auf Lehrberufe aus dem Bereich Tourismus, Handel und Handwerk.

Im Rahmen der Studie wurde der Frage nachgegangen, inwiefern Grundkompetenzen in Österreich in Ausbildungsordnungen und Lehrplänen in den Bereichen Tourismus, Handel und Handwerk vertreten sind. Weiters wurde analysiert, wie Grundkompetenzen in den Bereichen Tourismus, Handel und Handwerk vermittelt werden und wie ExpertInnen die Relevanz von Grundkompetenzen sowie deren Vermittlung in der dualen Ausbildung in Österreich einschätzen.

Studie „Zur Relevanz der Vermittlung von Grundkompetenzen in der Lehre“ (PDF)

AMS Info 324/325 (PDF)

IKT-Kompetenzen im Fokus der aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Initiativen & Good Practices für Niedrig- und Mittelqualifizierte im Anschluss an PIAAC: Österreich im internationalen Vergleich

PIAAC-Datenauswertung zu Problemlösungskompetenz im Kontext neuer Technologien in Österreich, Deutschland, Kanada, Niederlande, Schweden und UK (England und Nordirland); Forschungsprojekt im Auftrag des AMS Österreich in Kooperation mit der KMU Forschung Austria.

Ziel der Datenanalyse ist es, eine vergleichende Gegenüberstellung der Ergebnisse der PIAAC-Erhebung in den Ländern Deutschland, Kanada, Niederlanden, Österreich, Schweden und UK (England und Nordirland) für den Bereich der „Problemlösekompetenz im Kontext neuer Technologien“ zu erstellen. Dabei werden neben bereits veröffentlichten Daten zu „Problemlösekompetenz im Kontext neuer Technologien“ Auswertungen ausgewählter Variablen zur IKT-Nutzung (ICT use) vorgenommen. Die Analyse und vergleichende Gegenüberstellung dieser Daten dient als Grundlage für die Entwicklung möglicher Fragestellungen für ExpertInneninterviews, die die KMU Forschung Austria in Österreich, Deutschland und den Niederlanden durchführt.

AMS report 117:
IKT-Kompetenzen im Fokus der aktiven Arbeitsmarktpolitik.
Initiativen und Good Practices für Niedrig- und Mittelqualifizierte vor dem Hintergrund von PIAAC: Österreich im internationalen Vergleich (PDF)

AMS info 341 (PDF)

FokusInfo 107 (PDF)

Recherche und Ausarbeitung von Informationen zu österreichischen Lehrberufen für das Berufsinformationssystem des AMS

BIS Lehrberufsinformation

Das AMS-Berufsinformationssystem (BIS) stellt künftig detaillierte Informationen zu allen österreichischen Lehrberufen ergänzend zu anderen Berufsinformationen zur Verfügung. Zielsetzung des Projekts ist es, die wichtigsten Informationen zu einem Lehrberuf kurz und übersichtlich sowie in einer jugendgerechten Sprache bereitzustellen. WIAB war dabei für die Auswahl und Aufbereitung der für die Zielgruppe relevanten Informationen zuständig, für die Recherche von Zusatzinformationen in Ausbildungsordnungen und anderen Quellen sowie für die Erstellung der Texte zu den Haupttätigkeiten, Beschäftigungsmöglichkeiten, Kompetenzen usw. im Bereich der BIS-Lehrberufsinformationen.

Beratung für ECVision

ECVision , ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt, entwickelt ein Europäisches System zu Vergleichbarkeit und Validierung von Kompetenzen von SupervisorInnen. Die zwei Hauptergebnisse des Projekts sind:

Schlussendlich sollen diese Instrumente dafür genutzt werden, europaweit eine Vergleichbarkeit im Bereich Supervision herzustellen. Dieses Ziel soll auch durch die Zuordnung von Lernergebnissen zu Lerneinheiten und ECVET erreicht werden sowie durch das Aufzeigen von Korrespondenzen zwischen akademischen und nicht-akademischen Bildungsangeboten mittels Übersichtstabellen. Derzeit werden verschiedene Instrumente für die Verbreitung, Testung und Verwendung der Produkte im Berufsbildungs- und Personalentwicklungsbereich entwickelt.

Beratung für die Volkshochschulen (VHS) Wien

Unterstützung und Beratung bei der Entwicklung von lernergebnis- und kompetenzbasierten Stellen- sowie Funktionsbeschreibungen innerhalb der VHS Wien.